Im Winter Erdbeeren aus Spanien, im Sommer Äpfel aus Chile – die Globalisierung des Lebensmittelmarkts hat uns entwöhnt, auf die Jahreszeit zu hören. Dabei ist Saisonalität eines der einfachsten und wirkungsvollsten Prinzipien nachhaltigen Konsums.
Was saisonal wirklich bedeutet
Saisonale Produkte wachsen ohne Beheizung von Treibhäusern, ohne monatelange Kühllagerung, ohne lange Transportwege. Sie sind frischer, oft nährstoffreicher und – weil sie in großen Mengen verfügbar sind – günstiger. Die Natur hat den Rhythmus vorgegeben. Wir müssen ihn nur wieder ernst nehmen.
Regionalität macht Saisonalität erst möglich
Wenn wir regional einkaufen, essen wir automatisch eher saisonal. Ein Bauer in unserer Region hat im Jänner nun mal keine Tomaten – und das ist gut so. Wir versuchen unser Sortiment daran auszurichten und unsere Kund:innen sanft einzuladen, mit den Jahreszeiten zu kochen.
